Kati Wagner-Matthiess

Monatsrückblick Juli 2022

Knackeheiß bei uns, bis zu 39 Grad! In Rostock! Am Meer! Sonne ohne Ende. Was die Urlauber freut und in Scharen hierher treibt, betrübt das Gärtnerinnenherz.

Der Juli stand zunächst unter dem Motto „Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt“…

Unerwartet ausgeknockt

Noch am letzten Junitag hatte ich ein Date mit meinem Kieferchirurgen. Es hätte mich schon stutzig machen sollen, als meine Zahnärztin die weitere Behandlung nach einem Blick auf das Röntgenbild ablehnte, stattdessen den Kieferchirurgen empfahl und dieser in unserem ersten Termin schon von „einer Woche aus dem Verkehr ziehen“ sprach. Dann lief es aber völlig aus dem Ruder und ich war zwei Wochen ausgeknockt. Darum kann ich hier erzählen, was NICHT stattgefunden hat: Ich hatte mich so auf unser Teammeeting gefreut, alle „in echt“ sehen, das passiert maximal alle 3 Monate und auch erst wieder seit Kurzem. Es ist immer so viel schöner sich live zu treffen, als in winzigen Bildern auf dem Monitor. Dazu hätte ich aber nach München fliegen müssen. „Sind sie verrückt? Sie werden nirgendwo hinfliegen!“ war das Statement des Arztes. Argh…

Außerdem wollten wir 4 Tage nach Maastricht fahren. Meine jüngere Tochter verteidigt hier ihre Masterarbeit. Ein Grund zum Feiern und obendrein hatten wir versprochen, ihre Sachen mitzunehmen, da sie gleichzeitig auszog. Pustekuchen. Sie konnte ihre Sachen zum Glück anderswo unterstellen und wir haben uns dann später zu dritt (beide Mädels und ich) kurz in Berlin getroffen. Sommermädelstage in Berlin sind immer wunderschön…

Endlich wieder Lieblingsinsel Hiddensee

Ab auf die Insel hieß es dann endlich in der letzten Juliwoche. Hiddensee ist mein Lieblingsort in Deutschland. Winzig klein und mit dem Fahrrad locker an einem Tag umrundet. Es gibt keine Nobelherbergen oder Bettenburgen, dafür einen 10km langen Sandstrand und es ist a-u-t-o-f-r-e-i. Das ist für mich das Allerschönste. Wir wohnen an der „Hauptverkehrsstraße“ der Insel, Frühstücksterrasse nach Osten und zur Straße. Überall anders hätte ich nach dieser Beschreibung dankend abgelehnt. Hier ist es nur idyllisch. Das Pferdegetrappel der Kutschen, Fahrräder und Spaziergänger sind das einzige, was zu hören ist.

Sternstunden sind es für mich, wenn ich früh morgens über den Damm Richtung Meer schlendere. Außer mir sind nur ganz vereinzelt Joggerinnen (tatsächlich, fast ausnahmslos Frauen) unterwegs. Eine leichte Brise, die nach Meer duftet, streicht dir sanft über Arme und Gesicht. Die Insel und der neue Tag liegen vor dir. Du hörst nur den Gesang der Lerchen in der Heide, bis das Meeresrauschen immer lauter wird, je näher du der See kommst. Hierher verlege ich dann meine morgendliche Yogasession, wandere danach noch am Wasser entlang, um kurz nach acht mit frischen Brötchen wieder zu Hause zu sein.

Wir treffen uns hier an 3 Tagen mit lieben Freunden, die mit ihrem Schiff hier auf der Insel sind zum Wandern und ausgiebigen Klönen, ein Highlight.

Hiddensee 2022

Die Content Society ruft – ich komme!

Ja, ich werde weitermachen! Mit „The Blog Bang“ ist mein Blogabenteuer gestartet. Ich will dranbleiben, nicht einer von den 95% aller Blogs sein, die nach 5-10 Artikeln einschlafen, will endlich Newsletter und Angebote veröffentlichen und meine Website fertigstellen (höre und sehe gerade Judith vor meinem geistigen Auge mit hochgezogener Augenbraue fragen „Fertig? Wird eine Website irgendwann fertig?“) Aber ich kenne mich ja – allein wird das nix. Gerade den Austausch in der Gruppe und das Coblogging habe ich in The Blog Bang geliebt. Also mache ich weiter in der Content Society und committe mich für ein Jahr, yippie!

Ausblick auf den August 2022

  • noch eine Woche Urlaub zu Beginn
  • Besuch bei Freunden
  • Teamworkshop zu Persönlichkeitsmustern
  • Venezianisches Licht am Meer

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